Vertraute Lieder, bewegende Worte und eine verdiente Auszeichnung
Der Weischno-Chor Zürich begeisterte am Samstag, 26. September, das zahlreich erschienene Publikum in der Kirche Guthirt. Beim Konzert «MundArt» wurde zu Liedern wie «Luegid vo Bärg und Tal», «Vo Luzärn gäge Weggis zue» und dem «Guggisberglied» mitgesungen und geklatscht. Professionelle Musiker begleiteten die Sängerinnen und Sänger; zwischen den Liedern wurde es mucksmäuschenstill als Walter Küng gekonnt Texte vortrug. Zum Schluss gab es für den Chor und seinen Leiter Peter Baumann eine Standing Ovation.
Anschliessend verlieh Alzheimer Zürich den Fokuspreis 2026. Ausgezeichnet wurden neben Peter Baumann, dem Gründer und Chorleiter des Weischno-Chors das Freiwilligenteam bestehend aus Irene Bopp-Kistler, Ruth und Jean Largey, Christine Vögele, Celeste Sunderland Gottfried, Danielle Brunner, Ruth Uhler und Annemarie Winistörfer. Ernst Reimann, Präsident von Alzheimer Zürich, zeigte sich beeindruckt von der musikalischen Qualität des Konzertes. Co-Geschäftsführerin Bea Gfeller erinnerte noch einmal an die Anliegen des Welt-Alzheimertags vor einer Woche und freute sich über ein «Heimspiel»: Der Chor ist ein Angebot von Alzheimer Zürich für Menschen mit und ohne Demenz.

In einer sehr persönlichen Laudatio nannte Mitgründerin Irene Bopp-Kistler den Preisträger einen «grossen Pionier». Sie überreichte Peter Baumann einen besonderen Blumenstrauss aus Anekdoten, Erinnerungen und persönlichen Aussagen von Chormitgliedern, begleitet von eigenen Fotos. Lukas Tschopp, Präsident der Kirchenpflege, dankte für das Konzert und verlas eine Grussbotschaft von Pfarrer Marcel von Holzen, der wegen einer Hochzeit verhindert war. Darin erinnerte Marcel von Holzen an die Anfänge des Chors und würdigte den Mut von Peter Baumann und seinem Team, diesen Weg unbeirrt zu gehen. Im Namen des Pfarreiteams dankte er dem Chorleiter und allen Freiwilligen für ihr Engagement. Auch die letztjährige Preisträgerin und eine Angehörige, die das Angebot sehr schätzt, kamen zu Wort.
Peter Baumann sagte, es sei ihm eine Ehre, in die Fussstapfen früherer Preisträgerinnen und Preisträger zu treten. Sein Dank galt allen, die den Chor unterstützen, besonders den Freiwilligen, die donnerstags bei den Proben mithelfen und danach mit Kaffee und Kuchen für die Sängerinnen und Sänger sorgen. Und er dankte auch den Sängerinnen und Sängern: Ohne sie gäbe es keinen Chor. Beim anschliessenden Apéro gab es ausreichend Gelegenheit, Erinnerungen aufzufrischen und miteinander ins Gespräch zu kommen.












